"Jetzt gilt es, dieses Modell, um das uns viele Länder beneiden, weiter auszubauen und zu fördern."
Herr Altundal, Sie sind gerade in den Vorstand des Vereins zukunft.lehre.österreich. gewählt worden, was ist Ihre Motivation dabei zu sein und was wollen Sie im Rahmen Ihrer Tätigkeit für Vorarlberg und das Image der Lehre verändern?
Wir sind in Vorarlberg in der Ausbildung auf einem hervorragenden Niveau, auf das wir sehr stolz sein dürfen. Das Know-how in Vorarlberg geht weit über 50 Jahre zurück, daher halte ich es für äußerst wichtig, dass wir als Role Model auftreten und über unsere Erfahrungen bundesweit berichten. Das wird einem anderen Bundesland, einem Unternehmen oder aber auch den Ausbildungsverantwortlichen in Österreich helfen. Wenn man den demographischen Wandel betrachtet, zeigt er uns, dass der bestehende Fachkräftemangel sich immer mehr verstärken wird. Die bestehende Fluktuation, die derzeit noch hauptsächlich an den Landesgrenzen stattfindet, kann sich mit Homeoffice und attraktiven Arbeitszeitregelungen schnell ausweiten. Deshalb müssen wir österreichweit mehr zusammenwachsen und die Herausforderungen, die uns in naher Zukunft erwarten, gemeinsam bewältigen. In meiner Rolle aus Lehrlingsausbilder bin ich der Überzeugung, dass mein Wirkungsbereich bis weit über die Unternehmensgrenzen hinausragt und ich mit meiner Aufgabe eine wichtige gesellschaftliche Rolle übernehme. Deshalb freue ich mich über meine neue Funktion sehr und hoffe damit, einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten zu können.
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Interview: Eva Niedermair
Quelle: https://www.wkv-media.at/