Stefanie: Nach der Matura in die Lehre

Matura nach der Lehre. Dieser Trend hält sich beständig am österreichischen Ausbildungsmarkt. Stefanie hat genau den umgekehrten Weg eingeschlagen. Sie hat nach der bestandenen Reifeprüfung eine Lehre zur Mediendesignerin begonnen. So bekommt sie eine Berufsausbildung und hält sich gleichzeitig die Möglichkeit offen, später noch an einer Uni oder Fachhochschule zu studieren.

Mit Freude in den Tag starten 
Ein Zeichen dafür, dass die Lehre zur Mediendesignerin genau die richtige Entscheidung für die sympathische junge Frau war: Sie wacht jeden Morgen voller Motivation für die Arbeit auf und freut sich auf ihre Kollegen. „Ich arbeite einfach sehr gerne mit meinen Kollegen zusammen und am Ende des Tages gute Ergebnisse produziert zu haben, macht mich glücklich und gibt mir Ansporn für den nächsten Tag“ erklärt Stefanie.

Der Chef als Vorbild
Stefanie hat die Lehre nach ihrer Matura im Unternehmen von Thomas Rizner begonnen. Er ist seit über 30 Jahren im grafischen Gewerbe tätig. Als Geschäftsführer bildet Thomas Rizner auch Lehrlinge aus, darunter ist derzeit Stefanie. Sie hat einen ähnlichen Weg wie ihr Boss eingeschlagen. Thomas Rizner hat nach der Matura eine Lehre zum Typografiker absolviert – eine Ausbildung, die es heute so nicht mehr gibt. Die Lehre von Stefanie im Mediendesign hat aber ähnliche Facetten. „Die Tätigkeiten sind sehr weitreichend von grafischer Gestaltung, über Produktionsbegleitung, bis hin zur Qualitätssicherung“, verrät Thomas Rizner.

Alle, die motiviert sind, sind willkommen 
Woher weiß man nun, ob diese Lehre die richtige ist? „Kreativität, Engagement und das Brennen für den Beruf sind schon ein guter Anfang. Alles andere, was man für eine Karriere als Mediendesigner braucht, lernt man dann während seiner Ausbildung,“ ermutigt Thomas Rizner. Stefanie kann dieser Aussage zustimmen, denn sie ist nach ihrer Matura direkt in die Ausbildung gestartet: „Wenn man ein bisschen Kreativität in die Lehre mitbringt, ist die Arbeit auf jeden Fall etwas leichter.“ Jedoch sind natürlich alle, die motiviert sind eine Lehre in Thomas Rizners Unternehmen zu starten und genügend Wissbegierde mitbringen, herzlich willkommen.

Unterschiede liefern perfekte Ergebnisse 
Stefanie bevorzugt das warme Wetter und den Sommer. Thomas Rizner bevorzugt erfrischende Temperaturen, den Winter und Wintersport. Stefanie lässt ihre Gedanken gerne in der Hängematte baumeln, während Thomas Rizner lieber voller Elan verschiedene Berggipfel erklimmt. Wie kann es sein, dass bei all den unterschiedlichen Persönlichkeiten, trotzdem alles klappt? „Nicht trotz, sondern gerade wegen dieser unterschiedlichen Einstellungen, gelingt die Arbeit ausgezeichnet. Wir ziehen alle an einem Strang und halten zusammen, außerdem bringen verschiedene Persönlichkeiten auch mehr Kreativität in unsere Projekte,“ erzählt Thomas Rizner schmunzelnd. „Am Ende des Tages sind wir alle gemeinsam für die Ergebnisse verantwortlich und das motiviert und verbindet“, lächelt Stefanie.

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