Einführung einer Pflegeassistenzlehre: z.l.ö. nimmt klar Stellung

Einführung einer Pflegeassistenzlehre: z.l.ö. nimmt klar Stellung

  • Branchenübergreifende Initiative „z.l.ö. – zukunft.lehre.österreich.“ begrüßt den Vorschlag der Wirtschaftskammer Österreich zur Schaffung einer Pflegeassistenzlehre
  • Pflegelehre könnte wichtiger Baustein im Gesamtkonzept gegen eine anbahnende Pflegekrise sein, als Vorbild dient das Schweizer Modell für „Fachangestellte Gesundheit“.

Die Österreicherinnen und Österreicher werden zunehmend älter. Dadurch steigt auch der Bedarf an Pflegekräften. Um den Herausforderungen der demographischen Entwicklung entgegenzuwirken, begrüßt die Initiative „z.l.ö. – zukunft.lehre.österreich.“ den Vorstoß zur Einführung einer Pflegeassistenzlehre. „Das Schweizer Modell zeigt den Erfolg einer Pflegeassistenzlehre, die mittlerweile die zweitbeliebteste Lehre für junge Schweizer – nach der Kauffrau – ist“, betont DDr. Werner Steinecker, Generaldirektor der Energie AG Oberösterreich und Präsident der 2018 gegründeten privaten und unabhängigen Initiative österreichischer Wirtschaftstreibender.

Erfolg der Pilotprojekte in den Ländern

Der Erfolg des Pilotprojekts zur Pflegelehre gibt der Forderung der Wirtschaftskammer, zur Einführung einer bundesweiten Pflegeassistenzlehre, recht. „Im ersten Jahr geht es vor allem darum, dass junge Leute Einblick in die Pflege bekommen und sich an diese komplexe Materie herantasten. Der Vorwurf der Arbeiterkammer, dass man hier junge Menschen überfordere, wird durch die positiven Rückmeldungen der Pilotprojekte aus den Ländern klar widerlegt“, betont der neue Generalsekretär von zukunft.lehre.österreich., Mario Derntl.

Steinecker fordert bundesweites Gesamtkonzept

Werner Steinecker betont abschließend, dass die Einführung einer Pflegeassistenzlehre ein Schritt in die richtige Richtung wäre, es in Summe aber ein bundesweites Gesamtkonzept gegen eine mögliche Pflegekrise brauche.

Mario Derntl | 23.03.2020

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